Goldrute

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Im Spätsommer schmücken große Gruppen der Goldrute brachliegende Ecken mit ihren kräftig leuchtend gelben Blüten. Bei dieser üppig auftretenden Goldrute handelt es sich um die kanadische Variante. Die einheimische Goldrute ist unauffälliger und wächst vor allem an lichten Stellen im Wald. Beide sind stark heilkräftig und können ähnlich benutzt werden.

Der Haupteinsatzbereich der Goldrute sind Erkrankungen der Harnorgane, denn sie wirkt stark harntreibend und fördert die Ausscheidung. Wegen dieser starken Reizwirkung darf man sie nicht bei Nierenversagen nutzen.

Bei Blasenentzündungen ist Goldrutentee jedoch sehr hilfreich, weil sie nicht nur die Blase gut durchspült, sondern auch entzündungshemmend wirkt. Aus den gleichen Gründen hilft die Goldrute auch gegen Rheuma, Gicht und Wasseransammlungen im Gewebe. Auch zur Wundheilung und gegen Insektenstiche kann man die Goldrute verwenden.

Steckbrief

Wissenschaftlicher Name:

Solidago virgaurea

Pflanzenfamilie:

Korbblütler = Asteraceae

Andere Namen:

Heilwundkraut, Machtheilkraut, Gülden Wundkraut, Petrusstab, Himmelbrand

Wichtige Inhaltstoffe:

Saponin, Bitterstoff, Inulin, Gerbstoff, ätherisches Öl

Verwendete Teile:

Das blühende Kraut

Zubereitungsformen:

Tee

Bezugsquellen:

Natur, Garten, Apotheke, Kräuterladen

Sammelzeit:

Juli bis Oktober

Wirkungen:

adstringierend, harntreibend, blutreinigend, entzündungshemmend

Anwendungsgebiete:

Blasenentzündungen, Blähungen, Darmentzündung, Diabetes, Durchfall, Gicht, Insektenstiche, Nierengrieß, Nierensteine, Ödeme, Wundheilung, Rheuma, Wassersucht



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